Resilienz

Führung und Selbstführung: Wie gelingt es leichter?

Bild: Pixabay

Sich selber oder ein Team in komplexen Situationen zu führen und zu organisieren ist nicht immer einfach. Wenn Veränderungen erwünscht sind, hat das Einfluss auf die persönliche Beziehungsgestaltung.

Es gibt immer wieder Situationen, in denen sich viele die Frage stellen: Wieso komme ich nicht weiter? Wieso stecke ich fest? 

Um die vielschichtigen und schnellen Situationswechsel gut zu steuern, kann mit einer bewussten neuen Kalibrierung der eigenen Handlungsweisen mehr Wirkung erzielt werden: 

  • Wieso reagiere ich in bestimmten Situationen nicht sinnvoller? 
  • Wie kann ich meinen eigenen Bedürfnissen mehr Beachtung schenken? 
  • Wie strukturiere, organisiere und inspiriere ich meine Mitarbeitenden? 
  • Was brauchen meine Mitarbeitenden von mir? Wo brauchen sie Grenzen? 

Mit dem TIFF© Profil das Stress-und Energiemanagement neu organisieren  

Jede Persönlichkeit hat ihre ganz individuelle Art und Weise, wirksam in Beziehung zu anderen zu gehen, sich selber zu führen und auf sich zu achten. Und das geschieht durch Kommunikation, Einstellung und Verhalten. 

Mit dem wissenschaftlich validierten Online-Tool Tiff© kann das individuelle situationsspezifische Verhalten gemessen werden. Es ist ein Instrument aus der Transaktionsanalyse. 

Es zeigt Möglichkeiten auf, wie ein wirksamer Kontakt mit anderen entwickelt werden kann. Sie erhalten ein vertiefendes Verständnis, wie die eigene Energie, die in Handlungen benötigt wird, in verschiedenen Verantwortungsbereichen und Verhaltensweisen verteilt ist. 

Jedes TIFF© Profil ist einzigartig, weil es im Unterschied zu anderen Persönlichkeitsinstrumenten zur Persönlichkeitsentwicklung situationsspezifisch das effektive Verhalten misst. 

Die eigene Wirksamkeit in Beziehungen analysieren 

Durch eine Tiff-Auswertung wird das Verhalten im Hier und Jetzt gemessen. Die Auswertung ist wie ein Schnappschuss auf aktuelle Verhaltensmuster im jetzigen Kontext. Es misst den Einsatz der eigenen Handlungsenergien, in unterschiedlichen Bereichen. Und darüber hinaus misst es die Wirksamkeit von Beziehungsgestaltungen. Je unwirksamer wir agieren, desto eher empfinden wir Stress, oder wir verschwenden unnötig Energien im Kontakt mit anderen. 

Je positiver und wirksamer Beziehungen gestaltet werden, desto besser gelingt die Führungsarbeit oder die private Lebensgestaltung. 

Aus dem Profil lassen sich konkrete Massnahmen ableiten, wie Sie positiv und flexibel auf Situationen reagieren können und die eigene Wirksamkeit im Kontakt mit anderen noch wirksamer zur Geltung bringen können. 

In Zeiten der Permanent-Veränderung hilft es, aus verschiedenen Blickwinkeln den besten eigenen Führungs- und Selbstführungs-Mix zu entwickeln. 

Der Nutzen eines TIFF Coachings 

  • Die Reflexion des eigenen Verhaltens anhand der Tiff© Ergebnisse ermöglicht die eigene Wirkung im Innen und Aussen zu stärken. 
  • Der Coachee kann bewusst die Seite der eigenen Persönlichkeit reflektieren, die ihm für das eigene Vorankommen am meisten Sinn und Nutzen stiftet. 
  • Mit der TIFF-Auswertung erhalten Sie handfeste Möglichkeiten, wie Sie Ihre Führungs- und Selbstführungsarbeit mehr Schubkraft verleihen können und somit mit eigenen Ressourcen sinnvoll haushalten können. 

Sie möchten mehr über TIFF© erfahren? Kontaktieren Sie mich unverbindlich.

Hier finden Sie mein Profil auf TIFF©.

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Mutig neue Wege gehen

Die anstehenden Veränderungen in der Arbeitswelt haben oftmals zur Konsequenz, dass persönliche Entwicklungspfade anders verlaufen, als geplant. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, über die eigenen Wahlmöglichkeiten nachzudenken und zu prüfen, wie umfangreich eine Veränderung sein darf. Unweigerlich geht damit eine innere Prüfung einher, wie gut das persönliche Rüstzeug für das Neue ist. Oftmals braucht es Mut, um über den eigenen Schatten zu springen. Wie kann Mut ein guter Begleiter werden, um die Schritte ins Neue zu wagen? 

Mut ist persönlich

Die Umsetzung einer Idee oder eines Ziels bringt Risiken mit sich. Solche Risiken  können zum Beispiel die Angst vor dem Scheitern sein, die ablehnende Reaktion des persönlichen Umfelds, Skepsis an der eigenen Courage oder Zweifel am eigenen Durchhaltevermögen. Idealerweise wird das Ziel als erstrebenswert erachtet, damit das persönliche Belohnungssystem anspringt. Wenn sich trotz einiger Risiken an die Umsetzung gemacht wird, braucht es Mut. Richtig eingesetzt und dosiert, kann Mut ein wunderbarer Erfolgsunterstützer sein.  

Mut ist ein Zusammenspiel aus Erfahrungen, Talenten und Fähigkeiten. Mut wird gebraucht, um Risiken in Kauf zu nehmen und sich über das Bisherige hinwegzusetzen. 

Schlussendlich geht es darum, die persönlichen Grenzen auszuloten und sie zu überwinden. 

Demzufolge ist Mut sehr persönlich. Einerseits hängt er von der individuellen Risikobereitschaft ab, andererseits von der persönlichen Selbsteinschätzung. Kraft Durchhaltevermögen, Sicherheit, Kontrollmöglichkeiten sind typische Bedürfnisse, die für ein Gelingen sinnvoll sind. Wenn Mut als Erfolgsunterstützer hilfreich sein soll, dann ist die Auseinandersetzung mit dem Persönlichen So-Sein sehr empfehlenswert. 

Mutiges Handeln wird mit vielen Vorteilen belohnt: 

  • Höheres Selbstvertrauen 
  • Persönliches Wachstum
  • Neue Sichtweisen 
  • Lernerfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen 
  • Stärkung der Resilienz 

Hürden, die mutlos machen können 

Wenn der Ruf ins Unbekannte lockt, können Zweifel, Unsicherheiten oder Ängste zusätzliche Reisebegleiter sein. Einerseits sind sie wichtig, weil sie eine Schutzfunktion ausüben, andererseits sind sie hinderlich, weil sie mutiges Handeln unterbinden können. 

Die aufkeimenden Gefühle  zu verdrängen, zu überspielen oder zu leugnen ist nicht sinnvoll, denn sie lassen sich nicht einfach wegschieben. Im Gegenteil, sie beeinflussen das Denken, Handeln und Fühlen aus dem Verborgenen heraus. Oftmals entscheiden diese Gefühle wie  Angst, Zweifel oder Befürchtungen,  dass das Neue lieber nicht umgesetzt wird. Es werden Gründe gefunden, die belegen, dass  das „So- sein- Wollen“ und Können nicht ausreichend ist. Unter Umständen wurden bereits Erfahrungen auf ähnlichem Gebiet gemacht.  Folge ist oftmals, dass  das eigene Potenzial mehr und mehr eingegrenzt wird, weil das eigene Zutrauen zunehmend geringer wird. Bis hin, dass gar nichts mehr gewagt wird. 

Wichtig ist, sich den Gefühlen zu stellen, damit sie nicht grösser werden können und eine blockierende Handlungsenergie ausüben.  

Der Psychoanalytiker Fritz Riemann betont in „Grundformen der Angst“, dass die Auseinandersetzung mit der Angst und den damit verbundenen Gefühlen wichtig ist. Und, dass es gilt,  genau dort hinzuschauen, damit ein persönlicher Reifeprozess oder Wachstumsprozess möglich ist. 

Ängste zu überwinden ist sehr individuell. Je nach Intensität der Angst geht es um die kleinen oder -wenn risikofreudig –  dann die grossen Schritte. 

Vorteil ist, dass der persönliche Handlungsspielraum wächst. Die eigenen Bewältigungsstrategien im Umgang mit schwierigen Situationen werden flexibler. Im Gegenzug werden Handlungsoptionen eingegrenzt, wenn der Angst oder den Gefühlen wie Zweifel, Unsicherheit Raum zur Entfaltung gegeben werden. 

Selbstführung – Mut zum So-Sein

Mut braucht in erster Linie die Bereitschaft, sich mit sich selber auseinander zu setzen.

Um mutig Neues zu wagen, ist der Kontakt mit der eigenen Persönlichkeit und dem So-sein wichtig. Sich gut einschätzen können und für sich Sorge zu tragen, sind das Ergebnis einer guten Selbstführung. Eine Person, die in guter Selbstführung ist, hat den Mut zu handeln und übernimmt Verantwortung für ihre Handlungen. Sie nimmt sich und ihre Bedürfnisse wahr und weiss, wie sie ihre Energien und Potenziale gut steuern kann. 

Der Begründer des Center for Self Leadership, Prof. Dr. Richard C. Schwartz,  betont: „Es erfordert Mut, genau hinzuschauen und Mut, anschliessend zu handeln. 

Kriterien einer guten Selbstführung sind nach Schwartz: 

Calmness – Ruhe

Clarity – Klarheit 

Curiosity  – Neugierde 

Compassion – Mitgefühl 

Confidence  – Zuversicht 

Courage – Mut 

Crativity – Kreativität 

Connectedness – Verbundenheit 

Tipps für mutiges Handeln 

Um die eigene Komfortzone zu verlassen, sind hier ein paar Hinweise, wie es klappen kann, mutig ins Neue zu starten

  • Mutig Sein-Wollen. Es kommt auf den Willen an. 
  • Risiken realistisch einschätzen 
  • Erlaubnis, Fehler zu machen 
  • Fokus auf das Ziel und auf das Machbare 
  • Bei der Formulierung des Ziels darauf achten, dass es  lohnenswert ist, sich auf den Weg zu machen 
  • Vertrauen in die eigene Fähigkeiten und Talente stärken 
  • Erfolgreich bewältigte schwierige Situationen können als „Modell“ genutzt werden, um eigene Stärken und Lernerfahrungen in das Hier und Jetzt zu übertragen (sogenannte Selbstwirksamkeit) 
  • Unterstützung im eigenen Netzwerk suchen und das Netzwerk gezielt weiter entwickeln 
  • Etappenziele einplanen und auch die kleinen Erfolge feiern 
  • Die eigenen inneren Leitbilder, Denkweisen und Kraftquellen zu erforschen schaffen Klarheit in der Entscheidungsfindung 
  • Die eigene Selbstführung aktiv reflektieren und gestalten 

Was wäre also, wenn Sie mutig Ihre Träume verwirklichen würden? Was wäre möglich, wenn Sie mutig für sich einstehen würden? Und was wäre, wenn Sie diesen Weg nicht alleine beschreiten müssten? Haben Sie Lust, auf eine gemeinsame Lernreise aufzubrechen und zu schauen, welche Potentiale Sie durch mutiges Handeln entfalten können?

Dann melden Sie sich noch heute für die Lernreise «mutig neue Wege gehen» an. Gemeinsam mit Carina Zachariah führe ich die spannende Lernreise durch. Für mehr Infos drücken Sie auf den Link: https://www.zachariah.ch/mut/

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